CANCOM: Welche Rolle übernimmt die CANCOM ICT innerhalb der Service Factory in Norderstedt?
Marina: In der neuen Service Factory in Norderstedt werden alle zentralen Aufgaben der Serviceerbringung gebündelt. Hier kommen Serviceaufträge, Einsatzplanung, Logistik und der operative Field Service zusammen und werden zentral koordiniert. Von diesem Standort aus wird der gesamte Außendienst zentral gesteuert und kontinuierlich weiterentwickelt. Service Factory und CANCOM ICT arbeiten dabei im Alltag wie ein eingespieltes Team mit klar definierten Rollen und dem gemeinsamen Ziel, Serviceeinsätze beim Kunden schnell, effizient und reibungslos umzusetzen.
Innerhalb dieses Zusammenspiels übernimmt die CANCOM ICT die zentrale Steuerung der Serviceeinsätze im Field Service. Hier werden Serviceaufträge angenommen und bearbeitet. Es wird entschieden, welcher Techniker für welchen Auftrag eingesetzt wird, wie Touren aufgebaut sind und wie sich Termine sinnvoll bündeln lassen. Gleichzeitig arbeitet sie eng mit der Logistik innerhalb der Service Factory zusammen, die sicherstellt, dass alle benötigten Geräte, Ersatzteile und Materialien rechtzeitig zur Verfügung stehen, sodass die Techniker beim Kunden direkt loslegen können. So sind Planung, Materialbereitstellung und operative Umsetzung optimal aufeinander abgestimmt. Alle Beteiligten arbeiten eng zusammen und nutzen die gleichen Systeme. So entsteht ein effizienter Prozess, in dem die einzelnen Schritte sauber aufeinander abgestimmt sind.
CANCOM: In welchen Bereichen sucht ihr aktuell neue Mitarbeitende?
Marina: Aktuell bauen wir bei CANCOM ICT in Norderstedt zwei zentrale Bereiche weiter aus. Zum einen suchen wir Servicetechniker für den Field Service, die direkt beim Kunden vor Ort im Einsatz sind. Zum anderen stellen wir Mitarbeitende für das Dispatching ein. Sie übernehmen die Einsatzplanung, koordinieren die Techniker im Alltag und behalten den Überblick über alle laufenden Serviceaufträge. Gemeinsam sorgen diese Teams dafür, dass der Außendienst zuverlässig, strukturiert und kundenorientiert funktioniert.
CANCOM: Wie sieht ein typischer Arbeitsalltag eurer CANCOM ICT Mitarbeitenden aus?
Marina: Der Arbeitsalltag im Service Field ist klar strukturiert, digital unterstützt und gleichzeitig abwechslungsreich. Er startet in der Service Factory in Norderstedt. Dort erhalten die Techniker ihre bereits geplante Tagestour inklusive Einsatzorten und optimaler Route, außerdem stehen alle benötigten Geräte und Materialien bereit. Anschließend geht es in den Außendienst, wo die geplanten Aufträge beim Kunden umgesetzt werden. Dazu gehören unter anderem die Installation und Inbetriebnahme von Hardware, der Austausch von Geräten wie Laptops oder Druckern, die Unterstützung bei IT-Problemen am Arbeitsplatz sowie IMAC-Services – also Geräte installieren, umziehen, ergänzen oder ändern. Hinzu kommt die Betreuung verschiedenster Endgeräte wie Laptops, Smartphones oder Tablets. Durch das breite Technologiespektrum unterschiedlicher Hersteller bleibt die Arbeit technisch vielseitig. Die meisten Einsätze sind im Voraus geplant, nur bei akuten Störungen kann es auch zu kurzfristigen Terminen kommen.
Der Arbeitsalltag im Dispatching sieht etwas anders aus. Dispatcher arbeiten direkt in der Service Factory und sorgen dafür, dass aus vielen Einzelaufträgen ein effizienter Gesamtprozess entsteht und unsere Services termingerecht erbracht werden. Sie planen, koordinieren und überwachen die Einsätze mehrerer Techniker, reagieren auf Änderungen und stimmen sich eng mit Kunden und internen Teams ab. Auch wenn die Techniker eigenständig unterwegs sind, können sie sich jederzeit auf diese Unterstützung im Hintergrund verlassen.
CANCOM: Für wen sind diese Rollen besonders geeignet?
Marina: Die Anforderungen unterscheiden sich je nach Rolle, grundsätzlich setzen wir aber bewusst auf einen breiten Bewerbermix.
Im Field Service richten wir uns sowohl an erfahrene IT-Techniker als auch an Berufs- oder Quereinsteiger mit technischem Interesse. Viele Aufgaben, etwa die Installation oder der Austausch von Hardware, sind praxisnah und gut erlernbar. Wichtig ist vor allem die Freude daran, unterwegs zu sein, eigenständig zu arbeiten und direkt beim Kunden als Ansprechpartner von CANCOM aufzutreten. Entsprechend sind Selbstständigkeit, Kundenorientierung, Organisationstalent und eine ruhige, lösungsorientierte Art besonders gefragt.
Auch im Dispatcher-Bereich setzen wir auf einen ausgewogenen Mix aus erfahrenen Disponenten oder Service-Koordinatoren und Mitarbeitenden mit erster Erfahrung in der Einsatzplanung. Die Rolle passt gut zu Menschen, die strukturiert denken, gerne organisieren und auch bei parallelen Themen den Überblick behalten. Kommunikationsstärke, Priorisierungsfähigkeit und Verantwortungsbewusstsein sind dabei entscheidend, da Dispatcher als zentrale Schnittstelle im Hintergrund für einen reibungslosen Gesamtprozess sorgen.
CANCOM: Welche fachlichen Kenntnisse sollten Bewerber mitbringen?
Marina: Servicetechniker bringen idealerweise eine Ausbildung im IT-Bereich mit, etwa als Fachinformatiker für Systemintegration. Das ist eine sehr gute Grundlage, aber keine zwingende Voraussetzung. Entscheidend ist vielmehr ein solides technisches Verständnis. Dazu gehört der sichere Umgang mit Windows-Systemen, ein gutes Gespür für Hardware und Peripherie sowie grundlegendes Netzwerkverständnis. Auch der routinierte Umgang mit Endgeräten wie Laptops, Smartphones oder Tablets spielt eine wichtige Rolle. Wer einen IT-Arbeitsplatz selbstständig aufbauen und dem Kunden verständlich erklären kann, was vor Ort umgesetzt wird, verfügt bereits über eine sehr gute Basis.
Im Dispatching-Bereich ist der fachliche Einstieg häufig anders gelagert. Ausbildungen im kaufmännischen, logistischen oder IT-nahen Umfeld bieten hier eine gute Grundlage. Besonders wichtig sind Erfahrungen in Planung, Disposition oder Koordination sowie ein sicherer Umgang mit gängigen Tools wie Office-Anwendungen. Ein grundlegendes IT-Verständnis und die Bereitschaft, sich schnell in neue Systeme einzuarbeiten, sind ebenfalls von Vorteil. Vieles lässt sich im Arbeitsalltag erlernen – entscheidend sind vor allem eine strukturierte Arbeitsweise und ein gutes Verständnis für Prozesse.
CANCOM: Wie werden neue Mitarbeitende bei euch eingearbeitet?
Marina: Uns ist wichtig, dass neue Mitarbeitende vom ersten Tag an gut ankommen und sich schnell sicher in ihrer Rolle fühlen. Deshalb setzen wir auf eine strukturierte und gleichzeitig praxisnahe Einarbeitung.
Zu Beginn lernen neue Kolleginnen und Kollegen die wichtigsten Systeme, Abläufe und das Projektumfeld kennen. Anschließend geht es Schritt für Schritt in die Praxis – begleitet durch klare Anleitungen und die Unterstützung erfahrener Teammitglieder. Der Austausch im Team spielt dabei eine zentrale Rolle: Fragen sind jederzeit willkommen und Wissen wird aktiv weitergegeben. So können neue Mitarbeitende schnell Verantwortung übernehmen und in ihre Aufgaben hineinwachsen.
CANCOM: Welche Entwicklungsmöglichkeiten gibt es langfristig?
Marina: Bei CANCOM ICT gibt es vielfältige Möglichkeiten, sich langfristig weiterzuentwickeln – sowohl im technischen als auch im organisatorischen Bereich. Viele Mitarbeitende starten im Field Service oder im Dispatching und bauen dort ihre fachliche Basis auf. Mit wachsender Erfahrung eröffnen sich unterschiedliche Perspektiven: von der Spezialisierung oder Entwicklung zum Senior-Techniker bis hin zur Übernahme von mehr Verantwortung im Team. Auch ein Wechsel in projektbezogene Aufgaben ist möglich. So können Mitarbeitende beispielsweise in größere Rollouts oder in die Steuerung von Projekten eingebunden werden und dort neue Erfahrungen sammeln. Die Entwicklung ist dabei nicht starr vorgegeben, sondern orientiert sich an individuellen Stärken und Interessen. Wer sich einbringen möchte, bekommt die Chance, seinen Weg aktiv mitzugestalten.
CANCOM: Wie sind die Einsatzorte organisiert?
Marina: Die Einsatzplanung ist digital unterstützt und effizient gestaltet. Touren werden so geplant, dass Wege kurz und sinnvoll bleiben. Ein besonders wichtiger Punkt ist dabei die Regionalität: Unsere Techniker sind in festen Einsatzgebieten unterwegs, die in der Regel gut zu ihrem Wohnort passen. In Städten wie Hamburg bewegen sie sich meist lokal, in anderen Regionen kann es auch einmal etwas weiter gehen, aber immer mit dem Ziel, die Einsätze effizient zu organisieren. So können sich unsere Servicetechniker auf das Wesentliche konzentrieren: den Service beim Kunden.
CANCOM: Was macht den Job besonders spannend?
Marina: Sowohl im Field Service als auch im Dispatching erwartet unsere Mitarbeitenden ein Arbeitsalltag, der sich deutlich von klassischen Rollen unterscheidet – vor allem durch die Mischung aus Verantwortung, Abwechslung und direktem Einfluss.
Für Servicetechniker liegt der besondere Reiz in der Arbeit im Außendienst. Statt den ganzen Tag am Schreibtisch zu sitzen, sind sie unterwegs, lernen unterschiedliche Kunden und IT-Umgebungen kennen und sehen direkt, was sie mit ihrer Arbeit bewirken. Kein Einsatz gleicht dem anderen, gleichzeitig organisieren sie ihren Alltag weitgehend selbst und arbeiten sehr eigenständig.
Auch die Rolle im Dispatching ist alles andere als ein klassischer Bürojob. Hier haben die Mitarbeitenden einen direkten Einfluss darauf, dass der Service beim Kunden reibungslos funktioniert. Prioritäten ändern sich, neue Anforderungen kommen hinzu und oft gilt es, schnell die beste Lösung zu finden. Genau diese Dynamik macht den Job besonders reizvoll.
Was beide Rollen verbindet: Sie sind nah am Geschehen, liefern sichtbare Ergebnisse und bieten viel Eigenverantwortung.
CANCOM: Vielen Dank für das Interview.