CANCOM: Wie bist du zu CANCOM gekommen und was waren deine ersten Aufgaben?
Tina-Jessica: Ich habe meine Ausbildung zur Industriekauffrau in einer Armaturenfirma in Heidenheim gemacht und dort auch die ersten Jahre Berufserfahrung gesammelt. Vor zehn Jahren ergab sich für mich dann die Chance, bei CANCOM einzusteigen – als Junior Accounting Specialist in der Debitorenbuchhaltung. Das war für mich ein spannender Schritt, weil CANCOM ein dynamisches Unternehmen mit vielen Perspektiven ist.
In der Buchhaltung ging es natürlich um die klassischen Aufgaben wie Rechnungsstellung und -überwachung. Da damals die Leasingabteilung dort angesiedelt war, war mein Tätigkeitsfeld deutlich breiter: Ich durfte Leasingangebote erstellen, Verträge vorbereiten und hatte dadurch auch regelmäßig direkten Kontakt zu unseren Kunden. Schon in dieser Zeit habe ich gemerkt: Der Austausch mit Menschen macht mir Freude und gibt mir Energie – mehr noch als die reine Arbeit mit Zahlen.
CANCOM: Wie kam es dann zu deinem internen Wechsel in den Vertrieb?
Tina-Jessica: Nach zwei Jahren war mir klar, dass ich noch stärker mit Kunden arbeiten möchte. In der Leasingabteilung war der Kontakt eher punktuell. Als mir eine Kollegin aus dem Education-Vertrieb erzählte, wie sie mit Hochschulen und Universitäten zusammenarbeitet, war ich sofort neugierig und es klang für mich sehr vielversprechend. Ich informierte mich, führte Gespräche mit meinem Vorgesetzten und sprach auch direkt mit dem Abteilungsleiter. Der Wechsel klappte dann erstaunlich schnell: Im Oktober 2017 konnte ich starten. Anfangs habe ich parallel noch eine neue Kollegin in der Buchhaltung eingearbeitet und dadurch beide Abteilungen je halbtags unterstützt.
Im Inside-Sales-Team betreute ich schließlich Kunden rund um Apple-Hardware-Rahmenverträge für Hochschulen, erstellte Angebote und unterstützte die Kundenhotline. Das war mein erster richtiger Schritt in den Vertrieb.
CANCOM: Und wie ging es dann weiter?
Tina-Jessica: 2022 kam dann wieder Bewegung in meinen Weg. Ein neuer Director Financial Services startete und baute den Leasing-Bereich neu auf. Ich kannte ihn schon, weil er in meiner Zeit in der Leasingabteilung als Kunde mit mir zusammengearbeitet hatte. Er fragte mich, ob ich mir vorstellen könnte, als Team-Assistentin in seinem Bereich zu arbeiten. Das nahm ich als große Chance wahr und sagte zu: eine Position mit viel Verantwortung und Einblicken in ein neues Geschäftsfeld.
Der Übergang war fließend: Ich unterstützte ihn und das Vertriebsteam in organisatorischen und kommunikativen Dingen, war Schnittstelle zu anderen Abteilungen und konnte meine Kenntnisse aus Buchhaltung und Vertrieb einbringen – etwa beim Erstellen von Leasingangeboten oder Verträgen. Mit der Zeit übernahm ich immer stärker operative Vertriebsaufgaben, sodass ich seit Juli dieses Jahres nun im Sales FCR eingelernt werde. Das ist spannend, aber auch herausfordernd, da ich mir dafür komplett neues Fachwissen aneignen muss.
CANCOM: Wie hat dich CANCOM beim Einstieg in deine jetzige neue Rolle im Sales-Team unterstützt?
Tina-Jessica: Sehr intensiv. Meine Vorgesetzte hat für mich einen Einarbeitungsplan über zwölf Monate aufgestellt, der sowohl fachliche Themen als auch meine persönliche Weiterentwicklung abdeckt. Wir arbeiten eng zusammen, sie nimmt sich viel Zeit, mir Dinge im Detail zu erklären, und wir begegnen uns auf Augenhöhe.
Ich empfinde es als großen Vorteil, dass bei CANCOM die Weiterentwicklung der Mitarbeitenden ernst genommen wird. Es geht nicht nur darum, schnell eine Lücke zu füllen, sondern darum, mich langfristig fit für die Rolle zu machen. Dieses Vertrauen motiviert mich sehr und gibt mir Sicherheit, auch in einem neuen Bereich schnell Fuß zu fassen.
Auch der administrative Prozess verlief reibungslos. Die Vorgesetzten haben im Hintergrund alles angestoßen. Neuer Arbeitsvertrag, alle Zugänge und Berechtigungen waren bereit. Ich persönlich habe von den organisatorischen Abläufen kaum etwas mitbekommen.
CANCOM: Welche Ziele hast du dir gesetzt?
Tina-Jessica: Mein wichtigstes Ziel ist es, in meiner neuen Rolle fachlich richtig stark zu werden. Ich möchte meine Kunden professionell betreuen, Umsatz generieren und gleichzeitig ein verlässlicher Teil des Teams sein. Besonders erfüllend ist für mich, wenn Kunden zufrieden sind und ich weiß: Ich habe dazu beigetragen, dass ein Projekt erfolgreich umgesetzt wurde.
CANCOM: Inwiefern helfen dir deine bisherigen Erfahrungen in deiner neuen Rolle?
Tina-Jessica: Sehr stark. Wer einmal in der Buchhaltung gearbeitet hat, versteht, wie wichtig saubere Prozesse sind und wie der Vertrieb damit zusammenhängt. Dieses Verständnis hilft mir enorm, weil ich mich besser in Kolleginnen und Kollegen hineinversetzen kann. Durch meine Zeit im Inside Sales kenne ich außerdem die täglichen Herausforderungen im Kundenkontakt – von knappen Deadlines bis zu komplexen Anfragen. Das macht mich heute flexibler und lösungsorientierter. Ich kann Kolleginnen und Kollegen besser unterstützen, weil ich ihre Perspektive kenne, und ich weiß schneller, wo Herausforderungen entstehen können. Kurz gesagt: Jede Station war wertvoll, und ich würde keinen dieser Schritte missen wollen.
CANCOM: Welche Vorteile siehst du in internen Wechseln?
Tina-Jessica: Für mich sind es gleich mehrere: Man kennt schon die Strukturen, die Systeme im Unternehmen sowie viele Kolleginnen und Kollegen – das macht den Start einfacher. Jede Station bringt neues Wissen, das man später nutzen kann. In der Buchhaltung lernte ich die Prozesse kennen, im Inside Sales den Umgang mit Kunden – und heute profitiere ich von beidem.
Ein interner Wechsel bietet auch ein Stück Sicherheit. Bei einem neuen Arbeitgeber weiß man nie genau, wie das Team ist, wie die Führung funktioniert und ob man sich wohlfühlt. Bei CANCOM hatte ich immer eine Vorstellung, was mich erwartet – und gleichzeitig die Chance, Neues auszuprobieren.
CANCOM: Was würdest du Kolleginnen oder Kollegen raten, die in einem anderen Bereich arbeiten möchten?
Tina-Jessica: Mein Tipp: Schaut euch unbedingt zuerst die internen Stellenangebote an! Viele denken beim Wunsch nach Veränderung sofort an einen Arbeitgeberwechsel, aber oft ist die passende Stelle schon direkt im eigenen Unternehmen vorhanden. Ich empfehle außerdem, vorab mit Kolleginnen und Kollegen aus dem Zielbereich zu sprechen. So bekommt man ehrliche Einblicke in die Aufgaben und in die Zusammenarbeit. Für mich war das immer hilfreich, um einzuschätzen, ob ein Job wirklich zu mir passt. Und: Mut haben! Ein Wechsel ist immer ein Sprung ins kalte Wasser – aber er lohnt sich, wenn man wachsen möchte.
CANCOM: Was macht CANCOM für dich als Arbeitgeber besonders?
Tina-Jessica: Da gibt es einiges. Zum einen die Kultur: Ich fühle mich hier nicht wie eine Nummer, sondern als Mensch wahrgenommen. Meine Vorgesetzten sind fair, haben ein offenes Ohr und unterstützen auch, wenn es mal schwierig ist, den Spagat zwischen Job und Privatleben zu meistern. Zum anderen die Weiterentwicklungsmöglichkeiten: Ich durfte schon mehrere interne Wechsel machen und CANCOM hat mir letztes Jahr meine Ausbildung zur Ausbilderin ermöglicht. Dazu kommen die vielen Benefits – von der Kantine über Gesundheitstage bis zu tollen Firmen-Events. Die IT-Ausstattung ist top. Hier in Jettingen-Scheppach haben wir eine tolle Kantine, jedes Stockwerk hat eine gut ausgestattete Küchenzeile, wo man sich Essen selbst warm machen kann. Der Standort liegt schön im Grünen – sehr idyllisch.
Persönlich war für mich ein besonderes Highlight, dass ich hier sogar meinen Freund kennengelernt habe – wir fahren jetzt jeden Tag zusammen zur Arbeit. Mittlerweile ist der Arbeitsweg nicht mehr so lang. Die ersten fünf Jahre bin ich täglich ca. 90 km von Heidenheim nach Jettingen-Scheppach und wieder zurück gependelt – mobiles Office gab es zu der Zeit noch nicht. Es war für mich aber kein Problem, weil ich gern hier arbeite. Seit fünf Jahren wohne ich im Landkreis, habe einen kurzen Arbeitsweg und die Möglichkeit mobil zu arbeiten. All das zeigt mir: Ich bin bei CANCOM am richtigen Platz.
CANCOM: Vielen Dank für deine Einblicke und viel Erfolg in deiner neuen Position.