Im Fokus des Wettbewerbs stand die Praxis. Es sollten nicht nur rein theoretische Fälle aufgestellt werden, sondern klare Anwendungsbeispiele mit IBM watsonx in die Realität umgesetzt werden, die sich direkt auf den Arbeitsalltag beziehen. Gleichzeitig sollte der Austausch zwischen Nachwuchstalenten und Experten im Unternehmen gefördert werden.
Am Standort Karlsruhe berichten David Pipus, Mike Matis und Ronald Zinn (alle Trainees Fachinformatiker für Systemintegration) von ihren Erfahrungen während des Projekts:
„Die Arbeit mit watsonx hat uns gezeigt, wie leistungsfähig und praxisnah moderne KI-Lösungen bereits heute sind. Besonders beeindruckt hat uns, wie schnell sich konkrete Mehrwerte für unsere Prozesse realisieren lassen.“
Bei der Siegerehrung der Challenge-Ergebnisse überzeugten unsere CANCOM Trainees aus Karlsruhe auf ganzer Linie. Mit ihrer agentenbasierten Lösung zur automatisierten Dokumentation von WLAN-Ausleuchtungsprojekten verbanden sie technische Präzision mit klarem Business-Nutzen und sicherten sich damit den Sieg. Bewertungskriterien für die Projekte waren unter anderem wirtschaftliche Bedeutung, Kreativität, Sales-Pitch, Vorgehen und Qualität der Ergebnisse.
„Wir haben einen KI-Agenten darauf trainiert, mithilfe von gezieltem Input einheitlich formatierte und inhaltlich sinnvolle, technische Dokumentationen zu umgesetzten Kundenprojekten unserer Consultants zu erstellen und eine PDF als Downloadlink zur Verfügung zu stellen.“
Auch unser Trainee-Team aus München kann von positiven Eindrücken berichten. Pascal Hauser (Trainee Fachinformatiker Systemintegration) schildert die Erfahrungen, die er mit seinem Team gemacht hat:
„Die watsonx Challenge war für uns als Team ein großer Erfolg, auch wenn wir nicht den ersten Platz belegt haben. Der Ausgangspunkt unseres Use-Cases war eine Situation, in der sich unser Ausbilder Daniel befindet, nämlich das zeitaufwändige, manuelle Überprüfen der Berichtshefte. Um diese nicht alle einzeln durchgehen zu müssen, soll die AI mittels Anbindung an den MS Sharepoint die Ordnerstruktur mit Inhalt erkennen und so über einfache Abfragen einen Überblick über den aktuellen Stand geben, was eine deutliche Zeiteinsparung mit sich bringt.
Wir haben auch sehr viel aus der Challenge mitgenommen: zum einen ein besseres Verständnis für AI, da wir diese selbst mittels „Knowledge“ und „Behaviour“ beeinflussen konnten, zum anderen unseren größten Lernerfolg, das Arbeiten in einer Gruppe in Form eines Projektes. Wir haben sehr viel im Bereich Projektmanagement gelernt, wie zum Beispiel Arbeitsaufteilung und Planung von gemeinsamen Terminen.“
Im Anschluss an die Siegerehrung, die am 19.03.2026 stattfand, wurden die Teilnehmer außerdem durch das IBM Quantum Computing Center in Ehingen geführt. Hier konnten nicht nur unsere Trainees, sondern auch die Ausbilder, die dabei waren, prägende Eindrücke sammeln und die Arbeitswelt von morgen hautnah erleben. Daniel Friedlmaier erinnert sich an seine Erfahrungen in Ehingen:
„Steffen Güntzler von IBM nahm sich nicht nur die Zeit, allen Teilnehmern den aktuellen Stand im Bereich Quantum Computing zu berichten, sondern erklärte auch ausführlich, wie diese funktioniert, in welchen Bereichen sie momentan schon eingesetzt wird und wo noch Herausforderungen liegen. Besonders interessant war dabei, dass wir das IBM Quantum System One live vor Ort erleben konnten“.
Insgesamt war die IBM watsonx Challenge ein Projekt, das Eindruck hinterlassen hat. Sowohl bei den Trainees, als auch bei unseren Ausbildern. Alle Teilnehmer konnten während des gesamten Projektes vor allem eines lernen: Sie selbst haben die Zukunft der KI in der Arbeitswelt in der Hand. Der Wandel passiert nicht einfach nur passiv, wir alle gestalten ihn heute schon selbst.